Anhand des Bibelwortes gab unser Apostel dem Gottesdienst die Überschrift „Fürsorge Gottes“. Dabei zeigte er einige Eckpunkte im Leben von Elia auf. Elia hatte ein großes Glaubenserlebnis. Er hörte nach langer Dürre bereits das Rauschen des Regens am Berg Karmel, bevor überhaupt etwas zu sehen war. Seine Haltung gegenüber dem großen Gott war dabei geprägt von Demut und geduldigem Flehen. Dann hatte Elia einen plötzlichen Absturz durch eine Nachricht der Königin Isebel. Sie drohte ihm mit dem Tode. Elia zog sich zurück und bat Gott ihn doch sterben zu lassen. Nun zeigte sich Gottes Fürsorge durch einen Engel und er erhielt Stärkung, wie es das Bibelwort beschreibt. In der Höhle schüttet er Gott sein Herz aus. Er sei alleine übriggeblieben und man trachtet ihm nach dem Leben. Er durfte Gott danach durch ein sanftes Sausen erleben.
Unser Apostel stellte die Frage, ob man sich nicht in den Erlebnissen Elias immer mal wiederfindet? Es uns doch ähnlich ergeht? Dass wir großartiges mit Gott erleben. Manches erfordert auch mal Geduld. Dass wir betrübt oder deprimiert sind, weil wir eine schlimme Nachricht bekommen haben. Dass Gott uns versorgt, tröstet und begleitet.
Als Folgerung sprach unser Apostel davon, dass wir Pilger sind und das führt uns zu einer Aufgabe, die wir aus dem Gottesdienst mitnehmen:
Wir schärfen unseren Blick für unsere Mitmenschen ('Mit-Pilger'). Das bedeutet das Evangelium von Jesus Christus aktiv in Form von Nächstenliebe und Gastfreundschaft zu leben und andere ein Stück zu begleiten, wenn sich die Lebenswege kreuzen.
Für einen Copredigt Beitrag bat unser Apostel den Vorsteher der Gemeinde Gifhorn, Evangelist Ralf Eckstein an den Altar.
Neuapostolische Kirche